IIe (A2S2064D)
Hersteller:

Apple

Der Apple IIe präsentiert sich in einem robusten, beigefarbenen Gehäuse aus strukturiertem Kunststoff, dessen keilförmiges Design stark an die Vorgänger erinnert. Das „e“ im Namen steht für „enhanced“ (erweitert). Die größte optische und funktionelle Neuerung war die vollständig überarbeitete Tastatur: Sie war nun fest im Gehäuse integriert, beherrschte nativ die Groß- und Kleinschreibung (was zuvor beim Apple II/II+ fehlte) und besaß erstmals zwei spezielle Tasten mit dem Apple-Symbol – den „Open Apple“- und den „Solid Apple“-Key.
Beim Start ohne eingelegte Diskette zeigt das Gerät den minimalistischen Schriftzug Apple //e am oberen Bildschirmrand. Durch die massive Reduktion der Bauteile auf dem Mainboard (von über 100 Chips bei den Vorgängern auf nur noch etwa 31 Chips) sank die Fehlerquote drastisch. In Kombination mit dem Betriebssystem ProDOS und der extrem populären Software AppleWorks (einer Kombination aus Textverarbeitung, Tabellenkalkulation und Datenbank) wurde der IIe zum absoluten Standard-Computer an amerikanischen und europäischen Schulen sowie in unzähligen Kleinbetrieben der 1980er-Jahre.
Technische Daten:
Prozessor:
MOS 6502A
Taktrate:
1.023
MHz
Architektur:
8 bit
Arbeitsspeicher:
64
kiB
Gewicht:
5.21
kg
Abmaße (Grundgerät):
108 × 387 × 451 mm
Herstellungszeitraum:
1983 - 1993
Einführungspreis:
DM
3500.00
Schnittstellen:
-
7x Peripherie-Slots (Slots 1 bis 7): Diese 50-poligen Steckplätze erlaubten das Nachrüsten von Disketten-Controllern (wie für das Disk II), Druckerkarten oder CP/M-Karten.
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1x Auxiliary Slot (Zusatzsteckplatz): Ein spezieller, neuer Steckplatz. Er wurde fast immer für die 80-Zeichen- / 64K-Erweiterungskarte genutzt. Sie verdoppelte den Arbeitsspeicher von den serienmäßigen 64 KB auf die vollen 128 KB RAM und erlaubte eine Textdarstellung von 80 statt 40 Zeichen pro Zeile.
-
Video Out: Eine einzelne Cinch-Buchse (RCA) für das Composite-Videosignal zum Monitor.
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Cassette In & Cassette Out: Zwei 3,5-mm-Klinkenbuchsen für Kassettenrekorder (aus Kompatibilität zum Ur-Modell, wurden aber kaum noch genutzt).
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Numeric Keypad Port: Ein interner/externer Anschluss für einen optionalen separaten Ziffernblock.
Kompatible Hard- und Software
- Festplatten
- Diskettenlaufwerke
- Opt. Laufwerke
- Bandlaufwerke
- Sonst. Laufwerke
- Drucker
- Zubehör
- Software














