1351

Hersteller:

Dynamic Content Image

Commodore International Ltd.

Art des Zubehörs:

Mouse

Die Commodore 1351 ist der unbestrittene Meilenstein unter den C64-Eingabegeräten. Nachdem der ungeliebte Vorgänger (Modell 1350) lediglich eine optische Täuschung war – eine Maus, die intern starre, digitale Joystick-Signale sendete –, bot die 1351 echte, stufenlose Präzision.

Technische Daten

Anschluß:

Joystickport

Layout:

Mouse

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Herstellerbezeichnung:

1351

Intern/Extern:

Extern

Baujahr:

1986 - 1993

Einführungspreis:

DM

79.00

  • Der Proportionalmodus (Standard): Da der C64 ursprünglich nie für Mäuse gebaut wurde, nutzten die Commodore-Ingenieure einen genialen Trick. Die Maus greift im Standardbetrieb auf die analogen Paddle-Eingänge des SID-Soundchips zu. Der Chip misst die Ladung von Kondensatoren, die durch die Rollbewegungen der Mauskugel verändert werden. Dies erlaubte eine echte, geschwindigkeitsabhängige Zeigerbeschleunigung.

  • Der Joystick-Emulationsmodus: Um abwärtskompatibel zu sein, besitzt die 1351 ein integriertes Steuer-ROM. Wenn man beim Einschalten des C64 die rechte Maustaste gedrückt hält, schaltet die Maus elektronisch in den Modus 1350 um. Sie verhält sich dann wie ein Digitaljoystick und kann in älteren Spielen oder Menüs genutzt werden.

  • Das Design-Dilemma: Das Gehäuse (oft als „Tank Mouse“ bezeichnet) ist äußerlich absolut identisch mit den ersten Mäusen des Commodore Amiga (z. B. der Amiga 500-Maus). Ein Betrieb am jeweils anderen System ist jedoch strengstens verboten. Da die Leitungen für die Stromversorgung und Signale völlig anders belegt sind, kann das Einstecken einer Amiga-Maus den C64 (bzw. umgekehrt) irreparabel beschädigen.

  • Lieferumfang: Der Maus lag damals neben der gedruckten Anleitung standardmäßig eine 5,25-Zoll-Begleitdiskette (1351 Mouse Utility Disk) bei. Auf dieser befanden sich Testprogramme, Grafikdemos sowie wichtige Treiber-Anpassungen für Programmierer