The Final Cartridge III

Hersteller:

ISKA B.V. Home & Personal Computers in Kooperation mit TASC B.V.

Art des Zubehörs:

Steckmodul

The Final Cartridge III wurde von der niederländischen Firma RISKA B.V. Home & Personal Computers in Kooperation mit TASC B.V. entwickelt und gilt als die technologische Spitze der C64-Utility-Module in den späten 1980er-Jahren. Es integrierte über 60 neue Funktionen in einem einzigen Hardware-Stecker, wobei das Gehäuse mit einer roten Status-LED sowie zwei physischen Knöpfen (Reset und Freeze) ausgestattet war.

Durch Seine enorme Funktionsvielfalt ersetzte das Modul lästige Software-Tools und machte den täglichen Umgang mit dem C64 spürbar schneller und komfortabler.

Technische Daten

Anschluß:

Expansionsport

Layout:

Steckmodul

option-1

Herstellerbezeichnung:

Intern/Extern:

Extern

Baujahr:

1987 - 1993

Einführungspreis:

DM

99.00

  • Grafischer Desktop (GUI): Beim Einschalten bot das Modul eine revolutionäre, fensterbasierte Benutzeroberfläche mit Mauszeiger-Bedienung. Dieses Menü ähnelte dem GEM (Atari ST) oder frühen Windows-Systemen und erlaubte die Steuerung von Floppy-Befehlen per Mausklick (oder Joystick). []
  • Der Floppy-Schnelllader (Speeder): Das FC3 enthielt einen hocheffizienten Schnelllader. Er beschleunigte serielle Lade- und Speichervorgänge für die standardmäßige 1541-Floppy um das 10- bis 15-fache.
  • Der Freezer: Durch Druck auf den Hardware-Knopf konnte jedes laufende Spiel oder Programm im Speicher „eingefroren“ werden. Der gesamte RAM-Inhalt ließ sich daraufhin auf Diskette oder Kassette sichern, um den Spielstand später exakt an derselben Stelle wieder zu laden.
  • BASIC-Erweiterung & Komfort: Es fügte dem Commodore-BASIC zahlreiche nützliche Editier-Befehle hinzu (z. B. automatisches Zeilen-Scrolling im BASIC-Editor, RENUMBER, FIND oder Funktionstastenbelegung wie F1 für LIST).
  • Maschinensprache-Monitor: Für fortgeschrittene Programmierer war ein mächtiger Assembler-/Disassembler-Monitor eingebaut, um direkt im Systemspeicher zu arbeiten oder Cheats (Pokes) in Spiele einzubauen.