Original
Datamat für Commodore 128
Data Becker GmbH & Co. KG
Beschreibung:
Der Datamat 128 (sowie die erweiterte Version Datamat Plus 128) ist ein historisches Dateiverwaltungsprogramm der bekannten Düsseldorfer Firma Data Becker. Die Software wurde in den 1980er-Jahren speziell für den Heimcomputer Commodore 128 (C128) entwickelt. Sie stellte damals eine der populärsten, menügeführten Datenbankanwendungen für diesen Rechner dar.
Die wichtigsten Merkmale auf einen Blick
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Bedienung: Das Programm wurde über zeitgemäße Pull-down-Menüs gesteuert. Es war dadurch im Vergleich zu rein textbasierten Systemen sehr einsteigerfreundlich.
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Funktionsumfang: Nutzer konnten eigene Eingabemasken erstellen, Dateien einrichten, Indexfelder festlegen und Datenbestände pflegen (Suchen, Ändern, Sortieren und Löschen).
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Ausgabe: Es bot Funktionen für den gezielten Ausdruck von Datensätzen, die Erstellung von Ausdruckmasken und den Druck von Adressetiketten.
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Einsatzbereiche: Typische private und semiprofessionelle Anwendungen waren Adress- und Firmenkarteien, Literatur- und Schallplattendateien sowie kleinere Lagerverwaltungen.
Einschränkungen der Software
Obwohl Datamat 128 für den Alltagsgebrauch sehr beliebt war, hatte das System deutliche funktionelle Grenzen. Im Gegensatz zu teureren Konkurrenzprodukten besaß es keine eigene Programmiersprache und nur eingeschränkte Möglichkeiten zur tiefgehenden, komplexen Auswertung von Datensätzen.
Zudem war die Software in frühen Versionen für einen berüchtigten Programmierfehler bekannt: Wenn der Anwender einen Befehl zum Ausdrucken eines Datensatzes gab, der Drucker aber nicht eingeschaltet oder angeschlossen war, stürzte das Programm ohne Vorwarnung ab. Dies führte nicht selten zum Verlust nicht gespeicherter Daten.
Der Datamat 128 ist exakt die Version des Dateiverwaltungsprogramms, die Data Becker speziell für den Commodore 128 auf den Markt gebracht hat. Das Programm nutzte die erweiterten Fähigkeiten des C128 gegenüber dem älteren C64 gezielt aus.
Hier sind die wichtigsten technischen und praktischen Details zu dieser C128-Version:
Nutzung der C128-Hardware
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80-Zeichen-Modus: Das Programm unterstützte den scharfen 80-Zeichen-Modus des C128. Dadurch konnten deutlich mehr Daten gleichzeitig und übersichtlicher auf dem Monitor dargestellt werden als auf dem C64.
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Mehr Speicher: Der Datamat 128 nutzte die vollen 128 KB Arbeitsspeicher aus. Das erlaubte es, größere Datenmengen direkt im schnellen RAM zu halten, was Such- und Sortiervorgänge massiv beschleunigte.
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Schnelle Floppy-Unterstützung: Die Software war optimal auf das Diskettenlaufwerk Commodore 1571 abgestimmt. Daten wurden im schnellen C128-Modus um ein Vielfaches schneller geladen und gespeichert als auf der alten 1541-Floppy.
Funktionen im C128-Alltag
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Masken-Editor: Nutzer konnten eigene Eingabemasken direkt auf dem Bildschirm designen, um Daten wie Adressen, Sammlungen oder Rechnungen komfortabel einzutippen.
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Suchen und Sortieren: Das Programm erlaubte das blitzschnelle Sortieren nach verschiedenen Kriterien (z. B. alphabetisch nach Nachname oder numerisch nach Postleitzahl).
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Datenexport: Erstellte Adresslisten ließen sich direkt für Serienbriefe in das Schwesterprogramm Textomat 128 exportieren.
Art:
Anwendung
Erschienen:
1985
Medium:
5,25" Diskette
Originaldatenträger:
Original
Einführungspreis:
DM
99.00






