Original
VC20 BASIC-Kurs
Commodore International Ltd.
Beschreibung:
Die originale Commodore-Kassette „VC20 BASIC-Kurs“ (interner Produktcode: 140020) nimmt in der Geschichte von Commodore einen besonderen Platz ein: Sie markiert den Moment, in dem Heimcomputer vom reinen Hobbygerät für Techniker zur Lern- und Spielmaschine für die ganze Familie wurden.
Der Kurs nutzt die minimalen technischen Gegebenheiten des Ur-VC20 optimal aus und ist ein Paradebeispiel für damaliges Softwaredesign.
Der Aufbau: Lektionen im "Mini-RAM"
Das größte Problem für die Entwickler des Kurses im Jahr 1981 war der extrem knappe Arbeitsspeicher des unexpanded (nicht erweiterten) VC20. Dem Rechner stehen ab Werk insgesamt nur 5kiB RAM zur Verfügung, wovon exakt 3.583 Bytes für ein BASIC-Programm übrig bleiben.
Da ein kompletter Programmierkurs niemals in diesen winzigen Speicher gepasst hätte, wurde der Kurs aufgeteilt:
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Sequenzielles Nachladen: Die Kassette enthält eine Kette aus mehreren, aufeinanderfolgenden Programmblöcken (Lektionen).
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Interaktiver Ablauf: Wenn du den ersten Block lädst, startet das Hauptmenü mit den ersten Grundlagen. Sobald eine Lektion beendet ist, fordert dich das Programm auf dem Bildschirm auf, die Datasette laufen zu lassen oder zu spulen, um die nächste Lektion in den Speicher zu laden (LOAD). Das alte Programm wird dabei einfach überschrieben.
Inhalt: Was brachte der Kurs bei?
Der Kurs war strikt visuell und praxisnah aufgebaut. Er nutzte die Farb- und Soundfähigkeiten des VIC-Chips, um das damals trockene Thema Programmierung spannend zu machen:
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Der Umgang mit dem Editor: Wie korrigiert man Tippfehler, wie nutzt man die RUN/STOP-Taste und wie bewegt man den Cursor?
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Die ersten Befehle: Mathematische Berechnungen mit PRINT, Variablenvergabe und Eingaben über die Tastatur mit INPUT.
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Schleifen und Logik: Erste einfache Verzweigungen mit IF...THEN und Endlosschleifen über GOTO.
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Farbe und Sound: Wie man den Bildschirm über die berühmten POKE-Befehle (z. B. auf Speicheradresse 36879 für die Hintergrundfarbe) einfärbt und den 3-Kanal-Tongenerator des VC20 ansteuert.
Grafik und Design: Das Sammlerstück
Aus Sammlersicht ist die Kassette heute vor allem wegen ihres markanten Designs begehrt. Sie teilt sich die visuelle Identität mit den ersten offiziellen Commodore-Kassettenprogrammen dieser Ära (wie Rechenspaß oder Schreibmaschinenkurs):
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Die Hülle (Inlay): Komplett silberner Hintergrund mit dem typischen, dicken schwarzen Commodore-Schriftzug. Das „VC“ ist in dem bekannten, bunten Retro-Farbverlauf gedruckt, gefolgt von einer großen, weißen „20“.
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Das Kassettengehäuse: Meist aus strahlend weißem Kunststoff gefertigt. Das Label auf der Kassette selbst spiegelt das silberne Design der Papierhülle exakt wider und bildet eine wunderschöne optische Einheit mit dem silbernen Aluminium-Label deiner Datasette.
Art:
Utility
Erschienen:
1981
Medium:
Kassette
Originaldatenträger:
Original
Einführungspreis:
DM
29.00



